Das sollten EPU & KMU jetzt wissen!
1) „15-Warengruppen-Regelung“: Neue Spielregeln je nach Sortiment
Für bestimmte Unternehmen wird die Zuordnung von Waren und Leistungen künftig stärker über definierte Warengruppen geregelt. Das kann Auswirkungen darauf haben, wie Angebote eingeordnet werden, welche Vorgaben gelten und wie Betriebe ihre Leistungen dokumentieren. Für viele heißt das: Sortiment prüfen, Zuordnung checken und bei Bedarf anpassen, damit es 2026 keine Überraschungen gibt.
2) Steuerliche Änderungen: Anpassungen, die sich in Zahlen bemerkbar machen
Auch steuerlich sind für 2026 Änderungen angekündigt. Je nach Unternehmensform und Branche können sich Absetzbarkeiten, Grenzwerte oder Detailregelungen verschieben. Wichtig ist vor allem, frühzeitig mit Steuerberatung oder Buchhaltung zu prüfen, ob sich Planung, Rücklagen oder Investitionen dadurch anders rechnen.
3) Hitzeschutzverordnung: Mehr Verantwortung für den Arbeitsschutz
Steigende Temperaturen werden zunehmend auch arbeitsrechtlich relevant. Mit einer Hitzeschutz-Regelung wird klarer definiert, welche Maßnahmen Betriebe bei Hitze setzen müssen – etwa rund um Arbeitsorganisation, Pausenregelungen, Trinkwasser, Beschattung oder Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz. Gerade Unternehmen mit körperlicher Arbeit, Baustellen, Produktion oder Außendienst sollten sich vorbereiten.
4) Vergaberechts-Reform: Öffentliche Aufträge sollen einfacher werden
Für viele KMU ist öffentliche Vergabe interessant – aber oft zu komplex. Eine Reform im Vergaberecht soll Abläufe modernisieren und Hürden reduzieren. Ziel ist, dass Betriebe leichter an Ausschreibungen teilnehmen können und Prozesse klarer werden. Wer bereits mit der öffentlichen Hand arbeitet (oder starten möchte), sollte 2026 besonders aufmerksam sein, weil sich Anforderungen und Abläufe ändern können.
Zusätzlich wichtig: ORF-Beitrag richtig zahlen – was Betriebe wissen müssen
Viele Unternehmer:innen sind unsicher, wie die ORF-Haushaltsabgabe korrekt zu handhaben ist. Entscheidend ist, welche Art von Betrieb vorliegt, wie die Beitragspflicht geregelt ist und was im Einzelfall zu tun ist, damit es zu keinen Fehlern oder Nachzahlungen kommt.
Neu ab Jänner: Aus „Reparaturbonus“ wird die Geräte-Retter-Prämie
Aus dem bisherigen Reparaturbonus wird ein Nachfolgemodell: die Geräte-Retter-Prämie. Gefördert werden Reparatur, Service und Wartung von Elektro- und Elektronikgeräten. Wichtig: Die Beantragung ist seit 12. Jänner möglich. Für Betriebe (und auch Kund:innen) kann das ein echter Anreiz sein, Geräte länger zu nutzen statt neu zu kaufen – gut fürs Budget und nachhaltig obendrein.
Mehr Infos findest du HIER.
Fazit: 2026 gut vorbereitet statt überrascht
Ob neue Regeln bei Warengruppen, steuerliche Anpassungen, Hitzeschutz oder Vergabe: 2026 bringt mehrere Änderungen, die EPU und KMU aktiv betreffen können. Wer frühzeitig prüft, was für den eigenen Betrieb relevant ist, spart später Zeit, Geld und Nerven.
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