Positives Signal für KMU
Es ist ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich: Die Bundesregierung hat im Rahmen des neuen Doppelbudgets die Senkung der Lohnnebenkosten (LNK) angekündigt. Für den Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) Oberösterreich ist dies nicht nur ein Erfolg jahrelanger Überzeugungsarbeit, sondern ein überfälliger Befreiungsschlag für den Mittelstand.
„Die Bundesregierung sendet mit der LNK-Senkung ein klares Signal an Betriebe und Beschäftigte: Österreich nimmt seine Wettbewerbsfähigkeit ernst. Das ist gut für den Mittelstand, gut für Arbeitsplätze und gut für den Standort.“
– Manfred Zaunbauer, Präsident SWV OÖ
Faire Finanzierung: Starke Schultern tragen mehr
Besonders begrüßenswert ist aus Sicht des SWV die gewählte Finanzierungsstruktur. Dass die Entlastung der kleinen und mittleren Betriebe zumindest teilweise durch einen erhöhten Beitrag großer Unternehmen mitfinanziert wird, entspricht exakt unserem Grundsatz der sozialen Fairness: Entlastung für den Mittelstand, faire Beiträge für starke Schultern. Wir, als SWV werden uns vehement dafür einsetzen, dass die Sozialleistungen durch die Lohnnebenkostensenkung nicht gekürzt, sondern gegenfinanziert werden!
Drei-Stufen-Modell als Ziel
Ein Prozentpunkt weniger bei den Lohnnebenkosten ist ein wichtiger Anfang, um die strukturelle Lohnstückkostenlücke zu schließen. Doch der SWV OÖ blickt bereits weiter: In den kommenden Detailverhandlungen gilt es, diesen Weg konsequent fortzusetzen. Unser Ziel bleibt die Umsetzung des Drei-Stufen-Modells, um die österreichische Wirtschaft nachhaltig zukunftssicher zu machen.
Der SWV OÖ wird die kommenden Verhandlungen als aktiver Dialogpartner begleiten. Wir setzen uns weiterhin für ein Budget ein, das unsere Betriebe spürbar entlastet, die soziale Ausgewogenheit wahrt und den Standort Oberösterreich stärkt.