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Bild: SWV fordert Neustart und echte Reformen in der WKO

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Neustart in der Wirtschaftskammer: Warum jetzt echte Reformen notwendig sind!

Der Rücktritt von Harald Mahrer markiert einen Wendepunkt für die Wirtschaftskammer. Doch für den SWV ist klar: Jetzt braucht es echte Reformen, die den Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer dienen. Einen umfassenden Umbau der Strukturen mit besonderem Fokus auf EPUs und KMUs, die endlich reale Entlastungen und nachhaltige Verbesserungen benötigen.

WKO-Präsident Harald Mahrer ist zurückgetreten – ein Schritt, der die Wirtschaftskammer in eine entscheidende Phase führt. Doch für den Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Österreich (SWV) und damit auch für den SWV Oberösterreich steht fest: Ein Rücktritt allein löst keine strukturellen Probleme. Die Kammer braucht eine grundlegende Neuaufstellung, die sich wieder klar an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder orientiert.

„Es wurde zu viel Porzellan zerschlagen“

SWV-Bundespräsident Bernd Hinteregger bringt es deutlich auf den Punkt:

„Es wurde zu viel Porzellan zerschlagen. Die Wirtschaftskammer muss sich endlich wieder auf die Interessen ihrer Mitglieder besinnen. Wir brauchen Reformen, die den Unternehmerinnen und Unternehmern nutzen – nicht interne Machtspiele.“

– Bernd Hinteregger, Präsident SWV Österreich

Gerade für die zahlreichen EPU und KMU in Oberösterreich ist ein verlässliches, modernes und transparentes Kammerumfeld essenziell. Das verlorengegangene Vertrauen kann nur durch echte Veränderung zurückgewonnen werden.

 

Bild: Bernd Hinteregger will die WKO reformieren
Bernd Hinteregger setzt sich für Reformen und eine transparente, moderne WKO ein.

Faire Funktionsentschädigungen – angepasst an echte Verantwortung

Funktionärinnen und Funktionäre leisten wertvolle Arbeit – doch die Entschädigung dafür muss angemessen, transparent und sachlich nachvollziehbar sein.
Hinteregger erklärt:

„Dieser Einsatz muss abgegolten werden – aber im richtigen Verhältnis zur tatsächlichen Verantwortung.“

Der SWV fordert daher, die Entschädigungen künftig stärker an der Aufgabenlast und an der Zahl der betreuten Mitglieder zu orientieren – ähnlich dem Modell der Bürgermeister:innenstaffelung nach Einwohnerzahl. Unterschiedliche Belastungen zwischen den Bundesländern müssen fair berücksichtigt werden.

Strukturreform statt bloßer Personalrochade

Der Rücktritt an der Spitze ist nur ein erster Schritt – nun braucht es einen umfassenden Umbau der Strukturen. Dazu zählen:

➡️ eine kritische Überprüfung der Bundes-, Landes- und Bezirksstrukturen

➡️ das Auflösen von Doppelgleisigkeiten

➡️ eine Modernisierung der Kammerarbeit angesichts zentraler wirtschaftlicher Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Internationalisierung

Die Wirtschaft verändert sich rasant. Die Kammer muss darauf reagieren. Wir brauchen schlanke Strukturen, die effizient arbeiten – und eine Kammer, die EPUs und KMUs stärker unterstützt. Vor allem bei Digitalisierung, Innovation, Bürokratieabbau und Internationalisierung brauchen die Betriebe echte Hilfe“, betont Hinteregger.

Gerade in Oberösterreich ist der Bedarf an Unterstützung in Bereichen wie Bürokratieabbau, Innovation und Markterschließung besonders hoch. 

Entlastungen für Gründer:innen und moderne Demokratie in der Kammer

Ein Kernanliegen des SWV bleibt die finanzielle Entlastung junger Unternehmer*innen. Vorgeschlagen wird:

  • eine Deckelung der Umlagen auf 49 Euro pro Jahr in den ersten zwei Jahren

  • anschließend eine dauerhafte Obergrenze von 99 Euro pro Jahr

Ein weiterer zentraler Reformbereich ist das Wahlrecht. Die niedrige Wahlbeteiligung von nur 26,5 % zeigt den dringenden Bedarf nach Modernisierung. Der SWV fordert daher:

➡️ digitale Stimmabgabe

➡️ automatische Zusendung der Wahlkarte

➡️ erweiterte Wahltage

Nur eine demokratisch legitimierte Kammer kann langfristig Vertrauen schaffen.

Reformpaket wird im Wirtschaftsparlament präsentiert

Im Wirtschaftsparlament am 27. November wird SWV-Präsident Hinteregger ein umfassendes Maßnahmenpaket vorlegen – mit besonderem Fokus auf EPUs und KMUs, die endlich reale Entlastungen und nachhaltige Verbesserungen benötigen.

Denn eines steht fest:
Ein personeller Wechsel alleine wird die Probleme nicht lösen. Jetzt müssen echte Reformen folgen.

 

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