OBERÖSTERREICH

Hafferlstraße 7/4
4020 Linz

KONTAKT

E-Mail: office@swvooe.at
Tel: 0732 /791212

BÜROZEITEN

Mo-Fr: 08:00 - 12:00
und nach Vereinbarung

Bild: Petition gegen Bürokratie

NEWSLETTER

Melde dich jetzt zu unserem kostenlosen Newsletter an und erhalte Informationen zu unseren Veranstaltungen, Forderungen und aktuellen Fachthemen.

Weg mit dem Bürokratiemonster: SWV startet österreichweite Petition für weniger Bürokratie

Formulare, Mehrfachmeldungen, Nachweise, Dokumentationspflichten und langwierige Behördenwege kosten Österreichs Unternehmer:innen Woche für Woche wertvolle Zeit. Mit der österreichweiten Petition „Weg mit dem Bürokratiemonster“ fordert der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband jetzt konkrete und spürbare Entlastungen – insbesondere für EPUs und KMU.

Zeit zum Unternehmen statt Zeit für Bürokratie

Wer ein Unternehmen führt, kennt es: Neben Kund:innen, Mitarbeiter:innen, Aufträgen und der eigentlichen Arbeit warten Formulare, Meldungen, Nachweise und Dokumentationspflichten.

Natürlich braucht es Regeln und Kontrollen. Aber sie müssen verständlich, verhältnismäßig und vor allem in der betrieblichen Praxis umsetzbar sein.

Gerade kleine Unternehmen sind von übermäßigem Verwaltungsaufwand besonders betroffen. Während größere Betriebe Aufgaben auf eigene Abteilungen verteilen können, müssen EPU und Kleinunternehmer:innen vieles selbst erledigen.

Wie groß die Belastung ist, zeigen auch Zahlen: Laut einer market-Studie im Auftrag der WKÖ wenden österreichische Unternehmen durchschnittlich 9,4 Arbeitsstunden pro Woche für Bürokratie auf. Bei KMU sind es sogar 19,3 Stunden pro Woche – umgerechnet rund zweieinhalb Arbeitstage. 

Diese Zeit fehlt im eigentlichen Unternehmen: bei Kund:innen, bei Mitarbeiter:innen, für neue Aufträge, Innovationen und Wachstum.

 

Jetzt startet die Petition „Weg mit dem Bürokratiemonster“

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband hat deshalb am 29. September die österreichweite Online-Petition „Weg mit dem Bürokratiemonster – mehr Zeit für Österreichs Unternehmer:innen!“ gestartet.

Sie richtet sich an das Österreichische Parlament und fordert einen konkreten, messbaren und dauerhaft wirksamen Bürokratieabbau für Österreichs Unternehmen. 

Die Botschaft dahinter ist einfach:

Unternehmer:innen sollen wieder mehr Zeit zum Unternehmen haben.

Das sind die konkreten Forderungen

Die Petition beschränkt sich nicht auf einen allgemeinen Ruf nach weniger Bürokratie, sondern nennt konkrete Maßnahmen. 

✅ Once-Only statt Mehrfachmeldungen

Daten, die bereits an eine Behörde übermittelt wurden, sollen nicht immer wieder neu angegeben werden müssen. Vorhandene Daten sollen – unter Einhaltung des Datenschutzes – sinnvoll zwischen Behörden genutzt werden können.

✅ Digitale Behördenwege, die tatsächlich Zeit sparen

Verwaltungsprozesse sollen vollständig digital, verständlich und möglichst zentral abgewickelt werden können. Ein komplizierter Papierprozess wird nicht automatisch einfacher, nur weil er digitalisiert wurde.

✅ Weniger Melde-, Nachweis- und Dokumentationspflichten

Bestehende Verpflichtungen sollen auf ihre Notwendigkeit, Doppelgleisigkeiten und ihren tatsächlichen Nutzen überprüft werden.

✅ Schnellere und einfachere Genehmigungsverfahren

Verfahren sollen einfacher, transparenter und mit klaren Fristen gestaltet werden, damit Investitionen nicht unnötig verzögert werden.

✅ Verpflichtender KMU-Check bei neuen Regelungen

Bevor neue Gesetze und Verordnungen beschlossen werden, soll geprüft werden, welchen zusätzlichen Verwaltungsaufwand sie speziell für EPUs und kleine Unternehmen verursachen.

✅ „One in, one out“ bei neuen Belastungen

Entstehen neue administrative Verpflichtungen, soll gleichzeitig geprüft werden, welche bestehenden Vorgaben dafür entfallen können.

✅ Mehr Eigenverantwortung statt unnötiger Kontrollen

Kontrollen sollen dort stattfinden, wo sie tatsächlich notwendig sind. Vorgaben müssen verhältnismäßig und risikobasiert gestaltet sein.

Bürokratieabbau muss im Betrieb ankommen

Bürokratieabbau wird seit Jahren diskutiert. Entscheidend ist aber nicht, wie viele Maßnahmen angekündigt oder beschlossen werden, sondern wie viel Entlastung Unternehmer:innen am Ende tatsächlich in ihrem Arbeitsalltag spüren.

Besonders KMU berichten von einer zunehmenden Belastung: In einer Market-Erhebung gaben 72 Prozent der befragten KMU an, dass der Zeitaufwand für Bürokratie in den vorangegangenen drei Jahren stark gestiegen sei. 

Deshalb setzt die Petition bewusst bei der betrieblichen Praxis an.

Weniger Doppelgleisigkeiten. Einfachere Verfahren. Funktionierende Digitalisierung. Verständliche Regeln. Mehr Zeit fürs Unternehmertum.

Jetzt Petition unterstützen!

Je mehr Unternehmer:innen und Unterstützer:innen mitmachen, desto sichtbarer wird die Forderung nach einer spürbaren Entlastung.

👹 Gemeinsam sagen wir: WEG MIT DEM BÜROKRATIEMONSTER!

👉 Jetzt Petition unterschreiben: buerokratie.s.gy/at

Teilt die Petition auch mit anderen Unternehmer:innen und erzählt uns: Welches Bürokratiemonster kostet euch in eurem Betrieb am meisten Zeit?

Scroll to Top